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Archiv für Oktober 2008

Die Chemie an der Börse

Dienstag, 14. Oktober 2008

Ist Ihnen aufgefallen, dass wir uns nur an Fakten erinnern können und nicht an Gefühle?

Gefühle sind im Moment vorhanden und werden dann durch ein anderes ersetzt.

Ich vermute, dass Gefühle durch Hormone gesteuert werden, die wiederum durch chemische Prozesse gesteuert werden.

Sie fragen: „Was hat das mit den Finanzmärkten in den letzten Wochen zu tun?“

Ich antworte: „Alles“

Menschen, die vor Monaten noch völlig glücklich waren, verfallen in Panik, um dann wieder ruhig und glücklich einschlafen zu können – nachdem der DAX den höchsten Sprung seiner Geschichte gemacht hat.

Kunden sind stinksauer auf ihre Berater, da diese ihnen Lehman Zertifikate unter völlig falschen Prämissen angedreht haben (ist so in meiner Familie vorgekommen).

Um dann, zwei Wochen später (so hoffe ich), wieder zufrieden auf ihr Portfolio zu schauen (ist so leider noch nicht in meiner Familie vorgekommen).

Es wäre hilfreich, wenn wir uns an Ängste erinnern könnten, denn dann würden wir Fehler beim nächsten Mal vermeiden.

Hier zeigt sich, was ein guter Berater wert ist: Er betrachtet Dinge analytisch, wo Kunden (also wir) sich durch Hormone steuern lassen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine glückliche Woche!

Mustafa Behan
(Falls jemand es besser weiß, bitte ich um eine Nachricht an Mustafa.Behan@whofinance.de)

Das Geld anderer Leute

Montag, 06. Oktober 2008

Der Dax befindet sich im Sinkflug. Hypo Real Estate wurde erst in letzter Minute gerettet. Panik regiert die Finanzmärkte.

Was heißt das für den Privatanleger? Zunächst einmal sind die Sparkonten abgesichert. Cash ist King – und für alle, die ruhig schlafen wollen, wohl im Moment die richtige Lösung.

Aktiendepots werden in den nächsten Wochen vielleicht nochmals richtig durchgeschüttelt. Und dies gilt nicht nur für Finanztitel, sondern auch für Papiere der „Realwirtschaft“.

Was heißt das für den Berater? Einige müssen sich wohl unangenehmen Fragen stellen. Berater, die ihre Kunden in provisionsattraktive Produkte hineingetrieben haben – und hier die Kunden nicht hinreichend auf Risiken hingewiesen haben. Ich denke, diese Berater haben sich die unangenehmen Fragen wirklich verdient.

Berater, die offen und ehrlich ihre Kunden beraten – und dabei die Kundeninteressen stets in den Mittelpunkt stellen, werden – trotz Depotschwankungen die Krise wohlbehalten überstehen. Und ihre Kunden auch. Ich würde mir dies zumindest wünschen.

Sagen Sie uns Ihre Meinung über Ihren Berater auf www.WhoFinance.de – und/oder finden Sie Berater, die es besser können.

Einen guten Start in eine wohl stressige Woche wünscht

Mustafa Behan

In der Ruhe liegt die Kraft…

Mittwoch, 01. Oktober 2008

Durch die weltweit einbrechenden Aktienmärkte in Folge der US-Bankenkrise, bewegt vielen Kunden vor allem eine Frage: „Ist mein Geld gut und sicher angelegt?“

Wir haben hierzu eine Blitzumfrage unter den Beratern mit dem höchsten Vertrauens- und Kompetenzfaktor auf WhoFinance durchgeführt.

100% der befragten Finanzberater sind sich demnach einig, wenn es um den momentanen Handlungsbedarf geht: Halten und Ruhe bewahren. Für Langfristanleger sehe man sogar die Chance, sich über Zukäufe mittels niedrigerer Einstiegskurse günstiger am Markt zu positionieren.

Das Vertrauen in die Finanzberatung schätzen mehr als ein Drittel der befragten Berater als „sehr gering“ ein, während ein Drittel der Berater den Deutschen immer noch „gutes Vertrauen“ attestierten.

Zudem stellten alle befragten Berater dem Großteil der deutschen Anleger ein trauriges Zeugnis aus: sie glauben, dass wenigstens 60% der Deutschen ihr Geld zu einseitig oder gar falsch investierten. Ein weiteres und sehr deutliches Zeichen, wie sehr eine gute Finanzberatung in Deutschland gebraucht wird.

Die befragten Berater finden Sie auf www.WhoFinance.de. Suchen und Finden Sie noch heute Ihren perfekten Partner in Sachen Finanzberatung.

Mit besten Grüßen

Betina Welter
Leiterin Kommunikation