In der Krise bauen – warum auch nicht?
In Zeiten der Finanzkrise ein neues Haus bauen – entweder ist man total verrückt oder ein genialer Taktiker. Suchen nicht Großunternehmer und Bauherren verzweifelt nach Investoren und tragbaren Finanzierungen für ihre Immobilienprojekte und führte der Zusammenbruch der US Immobiliensparte zur aktuellen Finanzkrise? Doch des einen Leid ist des anderen Freud, denn was für Großprojekte von Nachteil ist, ist für den kleinen Bauherrn von Vorteil.
Der Grund dafür liegt in den fallenden Zinsen für Immobiliendarlehen, die sich aktuell auf ein historisches Tief zubewegen. Für zehnjährige Baudarlehen gibt es derzeit nach Angaben des Kreditvermittlers Interhyp Bestsätze ab 4,15 Prozent effektiv. Selbst für 15-jährige Laufzeiten müssen Kunden nur geringfügige Aufpreise bezahlen.
Den Grund für die niedrigeren Zinsen sehen die Experten in der geringen Inflation, außerdem haben die Zinssenkungen der Notenbanken zu kräftigen Käufen auf dem Anleihemarkt und fallenden Zinsen für festverzinsliche Papiere geführt.
Da in den nächsten Monaten mit weiteren Zinssenkungen der Zentralbanken gerechnet wird, sehen die Experten jedoch den Tiefstand bald erreicht. Daher raten sie den kleinen Bauherren, die langfristige Festschreibung ihrer Zinssätze nicht auf die lange Bank zu schieben und sich die derzeit günstigen Zinsen durch langfristige Laufzeiten zu sichern.
Nutzen Sie also die Krise und erfüllen Sie sich den Traum vom Eigenheim. Mit der richtigen Finanzplanung kann dieser Traum noch schneller Realität werden. Fragen Sie Ihren Finanzberater und lassen Sie sich in Sachen „Immobilienfinanzierung“ beraten – vielleicht können Sie dann schon das nächste Weihnachtsfest in den eigenen vier Wänden feiern.
In diesem Sinne wünsche ich einen guten Start in die neue Woche,
Thilo Nordmeyer
Tags: Finanzberater, Finanzkrise, Immobilien, WhoFinance


