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Ein Kaufhaus für alle - Fusion von Karstadt und Kaufhof

Nach der Ankündigung von Filialschließungen der Kaufhaus-Kette Galeria Kaufhof GmbH im Zuge der Finanzkrise, soll diese mit einer Finanzspritze gerettet werden. Eine Fusion von Karstadt und Kaufhof steht wohl unmittelbar bevor.

Deutschlands größte und letzten Warenhausketten Kaufhof und Karstadt sollen Presseberichten zufolge in einer einzigen Deutschen Warenhaus AG eingegliedert werden. Karl-Gerhard Eick, Vorsitzernder der Arcandor AG (der früheren KarstadtQuelle AG) und Metro-Konzernchef Eckhard Cordes für die GALERIA Kaufhof GmbH hatten eine Fusion von Karstadt und Kaufhof bisher abgelehnt.

Gestern aber trafen sich Eick und Cordes für ein gemeinsames Sondierungsgespräch, in dessen Verlauf die Bildung einer gemeinsamen Deutschen Warenhaus AG angepeilt wurde. Hierbei sollen die beiden Kaufhausketten zusammenlegt und später verkauft werden. Die beiden angeschlagenen Konzerne wären vorläufig gerettet. Dafür soll ein gemeinsames Firmenkonzept ausgearbeitet werden und weitere Gespräche der Vorsitzenden folgen. Eick und Cordes ebneten somit den Weg für eine Fusion von Kartsadt und Kaufhof.

Bei einem Zusammenschluss müsste man nicht mehr um die Gunst der Kunden konkurrieren. Der Metro-Konzern will Karstadt nicht gänzlich aufkaufen. Vielmehr will sich Metro an einer eigenständigen Gesellschaft beteiligen, an der Metro und Arcandor die größtmöglichen Minderheitenbeteiligungen von jeweils 49 Prozent haben. Die übrigen Anteile liegen bei den Banken und den Besitzern der Karstadt-Immobilien. Die Folge einer Fusion von Karstadt und Kaufhof wären dennoch weitere Filialschließungen mit einhergehenden Entlassungen.

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Bettina Borcherdt

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2 Antworten zu “Ein Kaufhaus für alle - Fusion von Karstadt und Kaufhof”

  1. Lena sagt:

    Die weiteren Gespräche zu dieser Fusion sind ja nun auch erstmal wieder verschoben worden, wenn nciht sogar abgesagt und ehrlich gesagt kann ich mir auch nicht vorstellen, dass das ganze den Beteiligten sonderlich viel bringen würde. Vielmehr sollte man doch alles daran setzen, die augenscheinlich erfolglosen Strukturen von Arcandor neu zu organisieren, damit man in Zukunft wesentlich flexiblere und individuellere Entscheidungen treffen kann, die dann in den einzelnen Sparten auch Arbeitsplätze sichern können.

  2. Finanzspritze für das KaDeWe - Von Thilo Nordmeyer - KaDeWe, Finanzspritze, Acandor, Konzern, Arbeitsplätze, Unternehmens, Euro, Bürgschaft - WhoFinance - Blog sagt:

    [...] Zuge der Karstadt-Krise und dem Zusammenschluss von Kaufhof und Karstadt zu einer einzigen deutschen Warenhaus AG, erwartet [...]

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