Folge der Finanzkrise? - Deutsche Privatanleger sehr vorsichtig
Dienstag, 14. Juli 2009Trotz guter Beratung haben die Deutschen ein Problem. Die Finanzkrise hat die Privatanleger vorsichtig gemacht: Bei der Geldanlage hat die Sicherheit oberste Priorität. Auch gute, von Kunden bewertete Finanzebrater, können davon ein Lied singen.
55 Prozent haben derzeit Geld in Spareinlagen bei den Banken geparkt. Im Herbst 2007 - dem Zeitpunkt der letzten Befragung - seien es erst 40 Prozent gewesen, teilte die GfK am Freitag (10. Juli) in Nürnberg mit.
Auch Lebensversicherungen legten zu und rangieren mit 34 Prozent auf Platz zwei. Aktien werden dagegen nur von sechs Prozent der Befragten gehalten; Anteile an Aktienfonds haben sieben Prozent. Zehn Prozent haben Geld in Anleihen gesteckt.
30 Prozent der Befragten gaben allerdings an, sie hätten überhaupt keine Geldanlagen. 55 Prozent verfügen über weniger als 25 000 Euro. Bei weiteren zehn Prozent sind es zwischen 25 000 und 50 000 Euro, und nur ein verschwindend kleiner Teil von fünf Prozent hat mehr als 50 000 Euro auf der hohen Kante.
Auf die theoretische Frage, wie sie derzeit 50 000 Euro anlegen würden, entschieden sich 41 Prozent der Bundesbürger für kurzfristige Spareinlagen. Bei der letzten Studie im Herbst 2007 waren es erst 32 Prozent gewesen. Anleihen kommen für 15 Prozent der Bürger in Frage, während acht Prozent Lebensversicherungen und Pensionsfonds für die richtige Strategie halten.
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