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Jetzt die Finanzen für 2009 planen

Montag, 01. Dezember 2008

Seit gestern brennt die erste Kerze auf dem Adventskranz und verleiht unserem Büro eine warme, vorweihnachtliche Atmosphäre – Balsam für die Seele nach den letzten nass-kalten Novemberwochen. Ob jedoch diese Wärme und die gemütliche Stimmung auch die internationalen Finanzmärkte erreichen, wage ich zu bezweifeln.

Schon der DAX bescherte den Finanzexperten zu Wochenbeginn keinen Grund zur Freude. Er fiel erneut um mehr als 3%-Punkte und die Nachricht, dass die Zahl der Unternehmensinsolvenzen auf ein neues Sechs-Jahreshoch steigen wird, dämpfte die Stimmung zur ersten Adventswoche doch ein wenig. Zusätzlich sorgte die BayernLB  mit der Meldung, im Zuge der strikten Sparmaßnahmen konzernweit über 5.600 Stellen zu streichen, für eine weitere Hiobsbotschaft.

Mit der Aktion „Von der Nationalbank zurück auf die Schulbank“, scheinen die Engländer einen Ausweg gefunden zu haben. Um dem akuten Mangel an Mathematiklehrern entgegenzuwirken, bieten die Schulbehörden speziell arbeitslosen Bankern neue Stellen an den Schulen im ganzen Land an. Der Ansturm auf die Informationsveranstaltungen ist riesen groß – einige Schulen können sich schon nicht mehr vor Bewerbungen retten.  Und gibt es bessere Mathematiklehrer als ehemalige Banker? Ich höre schon den Satz: „Kinder, seht her – 1 und 1 ist 2, und nicht 100 – glaubt mir, ich habe es schon einmal erfolglos versucht“.

Auch in Deutschland gibt es einen Funken Hoffnung. Immerhin spekuliert der Einzelhandel auf ein positives Weihnachtsgeschäft – bisher hielten sich die Kunden nicht so stark zurück wie befürchtet. Auch auf den Weihnachtsmärkten läuft das Geschäft erstaunlich gut.

Viele Bürger stellen sich die Frage, wie es weiter gehen soll. Hinzu kommen einige Veränderungen und neue Gesetze, wie beispielsweise die Abgeltungssteuer. So kurz vor Jahresende ist der Beratungsbedarf bei vielen Kunden enorm hoch. Jeder will jetzt noch seine Finanzen regeln.

Daher auch der Tipp von WhoFinance: Handeln Sie jetzt! Guter Rat muss nicht teuer sein. Mit der richtigen  Finanzplanung können Sie relativ entspannt in das Jahr 2009 blicken.
Sprechen Sie jetzt noch mit Ihrem Berater und bewerten Sie ihn anschließend auf WhoFinance, denn wenn er Ihnen geholfen hat, kann er auch vielen anderen Kunden helfen.

In diesem Sinne wünsche ich einen guten Start in die neue Woche,

Thilo Nordmeyer

Die Chemie an der Börse

Dienstag, 14. Oktober 2008

Ist Ihnen aufgefallen, dass wir uns nur an Fakten erinnern können und nicht an Gefühle?

Gefühle sind im Moment vorhanden und werden dann durch ein anderes ersetzt.

Ich vermute, dass Gefühle durch Hormone gesteuert werden, die wiederum durch chemische Prozesse gesteuert werden.

Sie fragen: „Was hat das mit den Finanzmärkten in den letzten Wochen zu tun?“

Ich antworte: „Alles“

Menschen, die vor Monaten noch völlig glücklich waren, verfallen in Panik, um dann wieder ruhig und glücklich einschlafen zu können – nachdem der DAX den höchsten Sprung seiner Geschichte gemacht hat.

Kunden sind stinksauer auf ihre Berater, da diese ihnen Lehman Zertifikate unter völlig falschen Prämissen angedreht haben (ist so in meiner Familie vorgekommen).

Um dann, zwei Wochen später (so hoffe ich), wieder zufrieden auf ihr Portfolio zu schauen (ist so leider noch nicht in meiner Familie vorgekommen).

Es wäre hilfreich, wenn wir uns an Ängste erinnern könnten, denn dann würden wir Fehler beim nächsten Mal vermeiden.

Hier zeigt sich, was ein guter Berater wert ist: Er betrachtet Dinge analytisch, wo Kunden (also wir) sich durch Hormone steuern lassen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine glückliche Woche!

Mustafa Behan
(Falls jemand es besser weiß, bitte ich um eine Nachricht an Mustafa.Behan@whofinance.de)