Kunden bewerten weiter fleißig auf WhoFinance ihre Finanzberater. Auf den Themen Altersvorsorge, Immobilienfinanzierung, Geldanlage und Sachversicherungen ganz besonders.
Die formulierte Frage von Beratern und auch Journalisten lautet hier:
„Sind Kunden überhaupt dazu in der Lage, die Beratungsleistung einzuschätzen?“
Ich sage „Ja, das geht“. Kein Kunde auf der Welt kann vorhersagen, ob die Geldanlage, die der Berater empfohlen hat, wirklich gut ist. Dennoch sollte jeder Kunde bei Abschluss wissen, ob er gut aufgehoben ist.
Ist dieser Anspruch etwa zu hoch?
Wir glauben nicht. Ein Kunde kann durch einige „Ja“ oder „Nein“ Fragen ganz einfach beurteilen, ob der Berater ihn zumindest vernünftig beraten hat:
- Hat der Berater die Ziele des Kunden verstanden und in Bezug mit der Produktlösung gebracht?
- Hat der Berater erklärt und schriftlich dokumentiert, warum er welches Produkt empfiehlt?
- Hat der Berater offen gelegt, wie viel Provision er oder seine Bank an dem Produkt verdient – und dies mit anderen Produkten verglichen?
- Hat der Berater das empfohlene Produkt ausführlich verglichen?
- Stimmt dieser Produktvergleich mit unabhängigen Quellen überein?
Die Aussage „der Kunde kann seinen Berater sowieso nicht bewerten“ ist Unfug. Will uns denn jemand weiß machen, dass die Kunden, die Beratung in Anspruch nehmen, alle zu ungebildet sind?
Soll so ein positiver Beitrag zum Finanzplatz Deutschland aussehen?
Das geht ganz anders…wir lesen voneinander auf WhoFinance.de.
Mit besten Grüßen,
Mustafa